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Aziz Rahid Qualm - Nightfall

Ich bin Aziz Rahid Qualm, geboren im Jahre 1247 DZ. Meine Eltern waren große Taktiker und führten zahlreiche Schlachten an. Meine Erziehung war zwar streng, aber das hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Die Paragon-Schüler, welche ich bereits ausbilden durfte, lernten die wichtigsten Wurftechniken um unseren Feinden einen schnellen Tod zu bescheren.

Schon früh habe ich Erfahrungen in Schlachten gesammelt und gelernt, auf eigenen Beinen zu stehen. Meine Eltern waren immer unterwegs, konkret wurde ich von den jeweiligen Meistern ihres Faches unterwiesen. Familie war nie wirklich wichtig für mich, das einzige was zählte, waren die Erfolge im Kampf.

Als ich 25 wurde, war ich bereits ein bekannter Taktiker. Helden haben sich mir bereits angeschlossen um mir zu dienen und von meinem reichen Erfahrungsschatz zu profitieren. Etwas Geringeres als Helden will ich auch nicht an meiner Seite wissen. Dennoch musste ich mich hin und wieder dazu breitschlagen lassen, den neuen Schülern ein paar Techniken beizubringen.

Meine Eltern sind in der Zwischenzeit verstorben. Mein Vater hat eine taktisch unkluge Entscheidung getroffen und ist bei einer geplanten Offensive gegen die Korsaren ums Leben gekommen. So ein Versager, das hätte er ahnen müssen. Meine Mutter hingegen ist mit einem kleinen Trupp aus Elite-Einheiten nach Fahranur gegangen und dort scheint sie umgekommen zu sein. Man hat nie eine Leiche von ihr gefunden, jedoch galt sie schon so lange als vermisst, dass sie einfach für tot erklärt wurde. Ich muss zugeben, dass ich schon viel von Fahranur gehört habe, viel Gefährliches, aber ich bin mir sicher, dass sie irgendeinen Fehler gemacht hat und dabei ums Leben kam.

Ich kenne meine Eltern, sie waren gut, aber auch sehr unvorsichtig und voreilig. Ich bin anders, ich bin gut und habe bisher keinen Fehler gemacht.

Dennoch bin ich tatsächlich, trotz meiner großen Taten, weiterhin ein Sonnenspeer-Rekrut. Um aufzusteigen muss ich mich bei einer Prüfung beweisen. Ich bin mir sicher, dass das kein Problem für mich sein wird.

Ich wurde von meinem Offizier zum Hafen in Chahbek geschickt um meine Ausbildung abzuschließen. Dort gab es nochmal eine Auffrischung für die Fähigkeiten, die ich als Taktiker brauche. Zwar kannte ich das schon, aber eine Wiederholung kann ja nicht schaden. Außerdem konnte ich dabei ein paar von den dreckigen Korsaren ins Jenseits befördern.

Die Finsternis

Und hiermit startet die Kampagne von Guild Wars: Nightfall.

Bian Quynh Smoxx - Factions

Ich bin Bian Quynh Smoxx, geboren im Jahre 1560 CK. Meine Eltern habe ich nicht gekannt, aber ich bin mir sicher, dass sie mich liebten. Sie sind qualvoll an Armut und Hunger gestorben, weil sich die Ministerien in Kaineng nur unzureichend um unsere Versorgung bemühen.

Ich ziehe meine Kraft aus den Geisterritualen und bin überzeugt davon, dadurch sogar mit Geistern kommunizieren zu können. Meine Eltern konnte ich bisher noch nicht erreichen…

Das Kloster

So wie jeder Mensch, der in Cantha geboren wird, muss auch ich im Alter von 18 Jahren eine Ausbildung absolvieren. Das findet im Kloster von Shing Jea unter der Beaufsichtigung von Meister Togo statt. Da ich mich schon früh mit verschiedenen Ritualen, aber speziell den Geisterritualen auseinandergesetzt habe, war meine primäre Großmeisterin natürlich Quin. Sie hat mir auch die ersten Fähigkeiten beigebracht, die auch tatsächlich einen Nutzen für den Kampf oder aber auch für die Unterstützung meiner Mitstreiter haben.

Um meine Fähigkeiten zu testen hat mich Ausbilder Ng regelmäßig auf den Übungsplatz geschickt. Ich konnte oft auf Anhieb überzeugen. Aber auf dem Übungsplatz waren auch so manche Knochen zu sehen, was mich wieder schmerzlich an meine Eltern erinnerte. Eine Mitschülerin konnte diese Kadaver wieder auferstehen lassen. Sie nutzt diese als Untergebene, so wie es aussieht. Ich musste sie einfach fragen, was es damit auf sich hat.

Wir haben uns Abends beim gemeinsamen Abendessen getroffen und konnten ganz gut miteinander reden. Dabei habe ich herausgefunden, dass sie Kisei heißt. Ihren Familiennamen hat sie mir nicht verraten, sie scheint generell sehr verhalten zu sein. Kisei hat mir erklärt, dass man diese Magieschule Nekromantie nennt und welche Disziplinen dazu gehören. Ich dachte mir nur, dass es total schön wäre, Körper und Geist zu verbinden, sofern das möglich ist. Wir kennen niemanden, der Ritualmagie und Nekromantie miteinander verbunden hat. Kisei selbst hat für ihre zweite Profession die Großmeisterin Amara konsultiert. Großmeisterin Amara unterrichtet die Lehren Dwaynas und ist demnach eine Mönchin.

Nach diesem Aufschlussreichen Gespräch sind wir schlafen gegangen und ich habe das Ganze nochmal überdacht. Nekromantie als zweite Profession klingt sehr sinnvoll, obwohl ich nicht gerade davon angetan bin, Untertanen zu haben. Jedoch ist das gesamte Thema sehr interessant und ich bin mir sicher, dass ich das Wissen aus dieser Magieschule für meine Zwecke nutzen kann und mich das vielleicht auch näher an meine Eltern bringt. Denn sollten sie tot sein, habe ich wohl mit meiner Verbindung zu den Geistern und dem Tod die besten Chancen um nochmal Kontakt aufzubauen.

Und so war es entschieden, am nächsten Morgen habe ich mich bei Großmeisterin Kuju gemeldet, Kisei war auch gerade da. Wir konnten auch zusammen das fortgeschrittene Training absolvieren, dazu mussten wir in das Sunqua-Tal. Großmeisterin Kuju hat uns davon erzählt, dass Cantha von einer Krankheit befallen wurde und wir müssen irgendwelche Naga in einer “Raiyan-Höhle” besiegen. Ich war gespannt, ich war nämlich noch nie so weit außerhalb des Klosters. Kisei sah schon etwas entspannter aus, aber sie beherrscht ihre Künste auch im Schlaf, ich bin mir sicher, dass sie einiges an Vorerfahrung hat. Vielleicht sind ihre Eltern ja schon Nekromanten gewesen?

Zum Abschluss der Prüfung gab es von Kuju noch “frische Dienerpastete”, Kisei hat sich total gefreut, ich fand die Vorstellung eher widerlich. Mal ehrlich, Pastete aus den zuvor beschworenen Dienern?! Bah!

Großmeisterin Kuju hat uns auch noch daran erinnert, wieder mit Meister Togo zu sprechen.

Das große Abenteuer

Laut Togo war ich bereit, das Kloster von Shing Jea zu verlassen und die weite Welt zu erkunden.

Togo sagte nicht nur, dass wir uns noch öfter begegnen werden, sondern auch, dass er meinen Namen sehr schön findet.

“Geheimnisvoll und Dunkelrot, passt zu dir. Ich bin mir sicher, dass deine Eltern dich lieben.” sagte Meister Togo.

“Danke, wenn ich nur wüsste wo sie sind…” entgegnete ich, während mir eine Träne über die Wange lief.

Und so beginnt meine Reise durch Cantha…

Silas Rauch - Prophecies

Meine Kindheit

Ich bin Silas Rauch, geboren im Jahre 1051 NE, aufgewachsen in einer wohlhabenden Familie aus dem Adelsstand. Mein Vater, Albert Rauch, hat treu an der Seite König Adelberns gekämpft. Er war ein faszinierender Mann, seine Expertisen zeigten sich nicht nur im Schwertkampf, auch die Erdmagie machte er sich zunutzen um sich selbst besser schützen zu können. Mein Vater konnte mir einiges beibringen, bevor er starb. Jedoch habe ich schon immer wenig ruhmreiches im Kampf finden können. Ich lese viel lieber Bücher und lerne neue Zauber.

Mich faszinierten schon früh die vier Elemente und ich wollte wissen, wie sie im Kern funktionieren. Daher habe ich schon früh die örtliche Bibliothek durchstöbert und meinen Vater mit Fragen gelöchert. Er hat mich auf dem Weg zu einem waschechten Elementarmagier begleitet und mir zahlreiche Weisheiten mit auf den Weg gegeben.

Meine Mutter, Sina Rauch, ist eine Mönchin. Sie sieht immer das Gute in den Menschen und versucht allen zu helfen, die in Not sind. Der Tempel der Gelassenheit war sozusagen sowas wie ihr zweites Zuhause. Sie war oft dort um zu meditieren, aber sie hat dort auch regelmäßig Verletzte geheilt. Ganz in der Nähe ist nicht nur die Ostgrenze, sondern auch das Grenztor. Das Grenztor ist eines der Tore im Großen Nordwall, dort waren ständig Soldaten der ascalonischen Armee postiert um die andere Seite zu bewachen.

Somit hatten wir schon früh Berührungspunkte mit dem Krieg, den die Charr gegen uns führen. König Adelbern war sich sicher, dass die Charr keine Chance mehr haben, denn seit der Errichtung des Großen Nordwalls die Charr keine größere Offensive gestartet. Ich habe das Ganze nie so wirklich verstanden. Warum muss es Krieg geben? Warum müssen die Charr unbedingt unsere Territorien einnehmen und unsere Heimat zerstören? Können die nicht einfach weiter ihr primitives Leben verfolgen?

Mein Studium als Elementarmagier mit Fokus auf Luftmagie

Mit 16 Jahren ist jeder dazu verpflichtet, die allgemeine Militärausbildung zu machen, sodass jeder im Schlimmstfall darauf vorbereitet ist, in den Krieg zu ziehen. Dadurch, dass meine Eltern aber gute Kontakte zu einflussreichen Personen hatten, war es möglich, dass ich mit wenigen anderen Glücklichen, mein Studium in den Künsten der Elementarmagie in der Torheit des Zauberers bei Elementarmagierin Aziure beenden konnte. Es wäre nicht sinnvoll, das Studium mittendrin abzubrechen um diese Militärausbildung zu verfolgen. Meine Fähigkeiten, die Magie zu nutzen, wäre massiv beeinträchtigt gewesen. Ich wäre nicht nur schwach, sondern meine Zauber würden auch oft fehlschlagen. Die Folgen davon will ich mir gar nicht ausmalen. Das hat Sir Tydus dann schlussendlich auch überzeugt.

Ich habe meinen Abschluss als Elementarmagier mit einem Fokus auf Luftmagie absolvieren können. In der Regel wird ein solches Studium erst nach der allgemeinen Militärausbildung absolviert. Ich war also einer der jüngsten Elementarmagier mit meinen 18 Jahren.

Der Auftrag

Meine Eltern wurden in der Zwischenzeit von König Adelbern selbst mit einem Auftrag konsultiert, den sie nicht ablehnen konnten. König Adelbern sah eine Chance, den Krieg ein für alle mal zu beenden und dafür schickte er zwei Gruppen los. Ich kenne alle von ihnen, sie sind schon seitdem sie selbst Kinder waren befreundet und daher hatten wir schon öfter Kontakt.

Die erste Gruppe bestand aus:

  • Devona, die Kriegerin und Anführerin der Gruppe
  • Cynn, die Elementarmagierin
  • Aidan, der Waldläufer und
  • Mhenlo, der Mönch

Die zweite Gruppe bestand aus:

  • Albert, Krieger und Elementarmagier, Anführer der Gruppe
  • Sina, die Mönchin
  • Eve, die Nekromantin
  • Timo, ein etwas ängstlicher Mönch, spezialisiert auf Peinigungsgebete

Auch sie waren bis auf Aidan in Ascalon geboren. Zuvor haben sie die Jünglinge in ihren Künsten ausgebildet. Außer Cynn, sie lässt sich wahrscheinlich nicht für sowas begeistern und will lieber ihr eigenes Ding durchziehen. Beim Auftrag des Königs ging es aber um etwas ganz anderes. Beide Gruppen sollten erstmalig nach einigen Jahren wieder in die Nordlande vordringen. Ihre Aufgabe war es, die Machenschaften der Charr auszuspionieren.

Devonas Gruppe wurde über einen relativ unbewachten Weg im westlicheren Teil des Großen Nordwalls in die Nordlande entsandt. Alberts Gruppe sollte weiter im Osten, auch auf der anderen Seite der Mauer, die aktuelle Lage beobachten und einen Plan schmieden um in Zukunft eine eigene Offensive zu starten.

Offensive gegen die Charr

Währenddessen hat König Adelbern schon alle Mechanismen in Bewegung gesetzt um möglichst viele Leute in Ascalon auszubilden. Er war scheinbar davon überzeugt, dass die Charr langsam aushungern und keine Ressourcen für größere Angriffe haben. Zumindest ist es das, was man sich auf den Straßen erzählt. Devonas Gruppe konnte ihm dies auch bestätigen. Als sie wieder zurück nach Ascalon kamen, wurde das groß in Ascalon angekündigt. Jeder hat mitbekommen, dass wir bald zurückschlagen und uns unsere Länderein zurück erobern werden.

Auch ich war davon betroffen und war gezwungen die allgemeine Militärausbildung zu machen. Ich hatte schon einen Vorsprung im Vergleich zu den anderen, weil ich mein Studium bereits absolviert habe. Jedoch war es Anfangs sehr komisch, meine Fähigkeiten gegen irgendwelche Skale einzusetzen. Auch der erste Kampf gegen einen Menschen, genauer gesagt, einen Banditen, hat mir mental sehr zugesetzt. Warum sollte sich jemand gegen die bestehende Ordnung stellen wollen? Klar, manche waren auch eindeutige Kriminelle, die aus der Stadt verbannt wurden. Aber manche wirkten organisiert und ich konnte auch Gesprächen beiwohnen, in denen es darum ging, dass sie König Adelbern verachten.

“König Adelbern ist ein durchtriebener Kriegstreiber! Wenn die Ascalonier wüssten, dass unser Grund und Boden in Wahrheit den Charr gehörte…” - hörte ich einen Feuermagie-Nutzer sagen, dessen Gesicht mir auch bekannt vorkam. Vermutlich hat er, weil er etwas älter aussieht, ein paar Jahre zuvor sein Studium als Elementarmagier abgeschlossen.

Aber kann das sein? Ist das wahr, dass Ascalon ursprünglich den Charr gehörte und sie nur ihre eigene Heimat von uns, den Invasoren, befreien wollten? Unvorstellbar, das wäre genau das Gegenteil von dem, was uns immer erzählt wurde. Das kann nicht sein!

Ich wollte die Gruppe zur Rede stellen, aber sie sahen meine ascalonische Kleidung und ich war direkt eine Bedrohung in ihren Augen. Sie haben es aufgegeben, mit Leuten wie mir zu diskutieren. Töricht von ihnen.

Und so absolvierte ich meine Ausbildung und bin auch auf Mitglieder von Devonas Gruppe gestoßen. Sie erzählten mir, wie es war. Wie es war, auf der anderen Seite der Mauer zu sein. Das erinnerte mich daran, dass ich meine Eltern schon lange nicht mehr gesehen habe. Vielleicht ist ihr Auftrag einfach komplizierter und nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Das Große Feuer

Hier Endet im Spiel das Tutorial und das große Abenteuer, als Kundschafter der ascalonischen Armee, beginnt.

Damit endet auch die Vorgeschichte des Charakters “Silas Rauch”… vorerst … ?