Das Ende von KotOR

Wir haben es geschafft, so viel kann ich schon mal vorweg nehmen. Mit einem lachenden und weinenden Auge haben wir Star Wars: Knights of the Old Republic abschließen können.

Bevor wir uns auf den Weg zur Sternenschmiede machen konnten, mussten wir gezwungenermaßen vorher auf einem Planeten landen, der optisch sehr an den Rogue One Schauplatz erinnerte. Dort gab es zwei Völker, ein barbarisches Volk, welches vollkommen aggressiv war und ihre Opfer isst. Und die Ältesten, die ihr Wissen hüten wollen und im Grunde sehr diplomatisch sind.

Natürlich wurden wir erst zu den Barbaren geschleppt, welche uns davon überzeugen wollten, dass wir als Revan einen Schwur geleistet haben, die Ältesten zu besiegen um das Wissen über den Tempel zu erhalten, damit sie wiederum mächtiger werden können.

Wir haben uns gegen den Schwur entschieden, weil Revan “dafür” war aus offensichtlichen Gründen. Das war alles gar nicht mal so einfach, weil die Rakata ausgerechnet Rancor züchten mussten.

Irgendwann haben wir aber auch das geschafft und konnten einen Ältesten befreien, der ein gutes Wort für uns einlegen konnte. Als wir in deren Lager ankamen, wollten die Ältesten uns erstmal wieder loswerden, weil der alte Revan nicht sonderlich freundlich zu ihnen war. Jedoch konnten wir sie vom Gegenteil überzeugen und dazu bringen das Ritual durchzuführen um uns den Tempeleingang zu öffnen. Dieser war nämlich mithilfe einer Barriere verschlossen.

Nach dem Ritual konnten wir nach kurzem hin und her die Ältesten davon überzeugen, dass wir die Begleiter mit in den Tempel nehmen können. Dort drin befand sich nicht viel nennenswertes…

außer Barista, die am Ende auf uns gewartet hat. Sie hat sich dummerweise von Malak einlullen lassen und sich der dunklen Seite angeschlossen. Wir hatten auch nochmal die Chance uns davon verführen zu lassen, jedoch blieben wir standhaft und waren der hellen Seite treu.

Nach einem kurzen Geplänkel ist sie dann geflohen und wir konnten das Störfeld und die Barriere deaktivieren, sodass wir endlich zur Sternenschmiede selbst reisen konnten.

Dort ging es für mich steil bergab, die Umgebung sah zwar im ersten Moment sehr cool aus, jedoch war schnell klar, dass die zwei Ebenen einfach 1:1 gleich aussehen und dadurch war es super schwer, sich vernünftig zu orientieren. Außerdem gab es Stellen, an denen einfach nahezu unendlich Gegner respawnten und alles insgesamt sehr künstlich erschwert wurde. Naja, aus meiner Sicht absolut keine Glanzstunde des Spiels, was leider auch dazu führte, dass ich das Ende kaum genießen konnte.

Obgleich das Ende visuell sehr schön war, war der Bosskampf gegen Malak auch eher meh. Die Bossmechanik und das clunky Spielverhalten hat da leider viel kaputt gemacht.

Wir haben ihn besiegt, die Sternenschmiede wurde zerstört und wir wurden als Helden gefeiert.

Ein separates Review zum Spiel folgt noch, jedoch vermutlich eher in “ferner”, als in naher Zukunft. Außerdem folgt noch ein zweiter Durchlauf auf der dunklen Seite, als weibliche Revan.